Aug
10
2012

Vom Paulus zum Saulus – die Dokumentation einer verpassten Chance

Liebe Mitglieder des VfL Osnabrück,

heute wenden wir uns einmal direkt an Euch. An diejenigen, die die drei Rauten im Herz tragen. An diejenigen, die zum Teil seit Jahrzehnten die Spiele des VfL an der Bremer Brücke besuchen. An diejenigen, die selber als aktive Sportler zum Vereinsleben beitragen und an diejenigen, die den VfL als passives Mitglied ideell, moralisch und finanziell unterstützen.

Vieles ist in den letzten Monaten geschehen. Der VfL war in existenzbedrohende Finanzprobleme geraten und bekam unangenehmen Besuch von der Steuerfahndung. Der Verein wurde von den Bürgerinnen und Bürgern von Stadt und Landkreis Osnabrück zwischenzeitlich vor der unmittelbar bevorstehenden Insolvenz gerettet, die Hintergründe und Folgen der Steuerrazzia jedoch sind noch nicht aufgeklärt. Seit vielen Monaten begleitet den VfL auch eine kontroverse Debatte um eine mögliche Ausgliederung der Fußballlizenzspielermannschaft. Der Präsident ist zurückgetreten, der bisherige Vizepräsident Gert Lehker führt seither kommissarisch die Präsidiumsgeschäfte.

Fragen über Fragen – Antworten Fehlanzeige.

Vieles wurde in den vergangenen Wochen diskutiert und verhandelt. Das meiste davon leider jedoch hinter verschlossenen Türen. Dringende Fragen sind auch nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Juni noch immer nicht abschließend geklärt.

  • Wie hoch sind die Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt? Wie hoch war die ursprüngliche Forderung? Wer hat die Fehler und die wirtschaftlichen Schäden, die mit der Steuerfahndung in Zusammenhang stehen, zu verantworten?
  • Wie konnte der Verein in eine existenzbedrohende finanzielle Schieflage geraten? Welche Lehren werden daraus gezogen? Welche personellen Konsequenzen wird es geben?
  • Welchen Weg der Professionalisierung geht der VfL? Welche Rolle spielt dabei eine mögliche Ausgliederung der Profimannschaft?
  • Welche Rolle kommt in Zukunft euch, den Mitgliedern des VfL, bei der Gestaltung des Vereinslebens zu? Werden die Rechte der Mitglieder gestärkt oder ihr Einfluss geschwächt?

Querulant, wenn es sein muss – Konstruktiv, wenn man uns lässt.

NfdV ist ein Zusammenschluss engagierter Mitglieder des VfL, der auf die Beantwortung dieser Fragen drängt. Wir sehen es in unserer Rolle als Vereinsmitglieder als unsere Pflicht und unser Recht an, über derart fundamentale Entwicklungen zu informieren und informiert zu werden und die Rechte der Mitglieder zu stärken. Auf unserem Weg haben wir bereits einiges erreicht. Dazu zählen die auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossenen Sozialtarife für eine Mitgliedschaft im VfL, die quartalsweise Zahlung der Mitgliedsbeträge, die Mitsprache von Mitgliedern bei den von der Vereinsführung eingesetzten Arbeitskreisen rund um die Professionalisierungs- und Ausgliederungsfragen und die von NfdV initiierte und mitorganisierte Saisoneröffnungsfeier.

Wir haben in den vergangenen Monaten Gespräche mit dem Wirtschaftsrat, dem Ehrenrat, dem Oberbürgermeister, einigen Sponsoren sowie vielen Fans & Mitgliedern geführt. Diese Gespräche verdeutlichen unsere Dialogbereitschaft und haben uns darüber hinaus gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Unsere Arbeit werden wir auch in den kommenden Wochen und Monaten konsequent fortsetzen. Dabei hoffen und zählen wir weiterhin auf die breite Unterstützung durch die Mitglieder des VfL Osnabrück, die auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung die von NfdV gestellten Anträge jeweils mit großer Mehrheit mitgetragen haben – vielen Dank! Wir haben auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung eine Mehrheit erlebt, die mit kräftiger Stimme den Willen zur Aufklärung der kritischen Entwicklungen rund um den VfL zum Ausdruck gebracht hat.

Enttäuschte Erwartungen.

Wir möchten euch, die Mitglieder des VfL, weiterhin dazu ermutigen, mit uns gemeinsam für eine bessere Zukunft des VfL Osnabrück zu arbeiten, die aktuellen Entwicklungen kritisch zu begleiten, Fragen zu stellen und euer Informationsrecht einzufordern.

Denn leider gibt die Haltung der Vereinsführung in Person Gert Lehker derzeit keinerlei Anlass für Hoffnung auf ein konstruktiveres Miteinander von Vereinsmitgliedern und Vereinsführung. Die zunächst in Gert Lehker gesetzten Hoffnungen nach dem überraschenden Rücktritt von Präsident Dirk Rasch wurden aus unserer Sicht bitter enttäuscht.

Im Zuge der Steuerrazzia hatte Herr Lehker zunächst die Vorwürfe der Finanzbehörden unnötig überheblich zurückgewiesen, vollständige Transparenz und Aufklärung versprochen, sowie eine lediglich unbedeutende Nachzahlung prognostiziert. Inzwischen ist bekannt geworden, dass durch die Steuerfahndungsaktion alleine Rechtsberatungskosten in Höhe von 80.000 EUR entstanden sind, ein Betrag der sich zum Teil am Streitwert orientiert und somit Rückschlüsse auf eine ursprüngliche Forderung in Höhe von 1 – 1,5 Millionen EUR zulässt.

Der fehlende Wille zur Aufklärung – warum werden den Mitgliedern Informationen vorenthalten?

Von der versprochenen Transparenz kann ebenfalls keine Rede sein. Ein Antrag auf Informationen zum Ausgang der Steuerfahndungsermittlungen wurde stumpf abgebügelt, ein Angebot auf das Einsetzen einer neutralen Kommission zur Beurteilung des Ausgangs der Steueraffäre stur abgelehnt. Hier besteht seitens der Mitglieder ein berechtigtes und erhebliches Interesse, die Hintergründe zur Steuerfahndung zu erfahren. Auf welcher Grundlage könnten Herr Lehker und seine Kollegen aus dem Präsidium sonst bei der nächsten Jahreshauptversammlung entlastet werden?

Leider war Herr Lehker auch nicht bereit, die von der Unternehmensberatung ML Solutions attestierten „historischen Beziehungsgeflechte“, die den VfL behindern würden, näher zu erläutern. Herr Lehker hat sich damit direkt über den mit großer Mehrheit angenommenen Antrag zur Offenlegung des ML Solutions-Berichts hinweggesetzt. Angesichts der nicht wirklich geräuschlosen Vertragsverlängerung mit Lothar Gans, die von den Herren Lehker und Niemeyer (Jugendfreund von Gans) am Wirtschaftsrat vorbei beschlossen wurde, hätte sich an dieser Stelle sicherlich so manches Mitglied Informationen erhofft, was die Berater von ML Solutions gemeint haben könnten.

Eigenartiges Demokratieverständnis – Drohungen statt Argumente.

Als besonders problematisch erachten wir das Verhalten Gert Lehkers in Bezug auf die andauernde Ausgliederungsdebatte. Als Vereinsmitglieder begrüßen wir ausdrücklich das Vorhaben, den Verein personell und strukturell zu professionalisieren, doch verwehren wir uns gegen eine Vorabfestlegung auf eine Ausgliederung der Profiabteilung in eine Kapitalgesellschaft, die – wenn auch nicht formal-rechtlich, so doch faktisch – eine Beschneidung der bisherigen Mitgliederrechte darstellt. In der seit November letzten Jahres stattfindenden Diskussion um die Ausgliederung, haben wir den Eindruck gewonnen, dass es Gert Lehker zwar an guten Argumenten, nicht jedoch an Beharrlichkeit bei der Verfolgung des Ausgliederungsvorhabens mangelt. Immerhin teilt Gert Lehker unsere Einschätzung, dass eine für die Ausgliederung erforderliche 3/4-Mehrheit für eine Änderung der Vereinssatzung momentan nicht realistisch ist. Unklar bleibt, warum Herr Lehker von seiner Ankündigung, im Falle eines Scheiterns der Ausgliederung nicht länger für das Präsidialamt zur Verfügung zu stehen, inzwischen abgerückt ist und sich auch einen Verbleib im VfL e.V. über den November dieses Jahres hinaus vorstellen kann. Freilich nicht ohne zu betonen, dass er die Ausgliederungspläne auch trotz eines negativen Mitgliedervotums weiter vorantreiben will. Offensichtlicher kann man sich nicht gegen den Willen der Mitglieder stellen.

Darüber hinaus plant Interimspräsident Lehker das Mitspracherecht über die Ausgliederung massiv einzuschränken. Bereits von einer Kanzlei erstellte Satzungsentwürfe der Kapitalgesellschaften (welche Kosten sind dem Verein dafür entstanden?), die NfdV vorliegen, zeigen deutlich, dass die Mitglieder keinen direkten Einfluss auf die Besetzung des Aufsichtsrates haben. Stattdessen soll dieser von der Gesellschafterversammlung gewählt werden. Dem Verein steht in dieser zwar die Stimmenmehrheit zu, wie diese allerdings geltend gemacht wird, findet keine Erwähnung.

Den Mitgliederwillen mit Füßen treten. Den Dialog als Alibiveranstaltung.

Weiterhin wundern wir uns über Herrn Lehkers eigenmächtige Erweiterung der Zusammensetzung der Satzungskommission. Auf unseren Hinweis, dass dies nicht Teil des entsprechenden Antrags gewesen sei, ließ Herr Lehker kurzerhand verlauten, dass er die Änderung des Protokolls der außerordentlichen Mitgliederversammlung bereits veranlasst habe. Wir finden es befremdlich, wie selbstverständlich Herr Lehker dazu bereit ist, einen von den Mitgliedern gefassten Beschluss in seinem Sinne abzuändern.

Denselben Elan wünschten wir uns auch bei der Umsetzung der beantragten und beschlossenen Einführung von Sozialtarifen, auf die wir und zahlreiche potenzielle Mitglieder – Stand heute, zwei Monate nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung – leider immer noch warten. Dies stellt eine Unverschämtheit gegenüber denjenigen dar, die gerne Teil des Vereins sein wollen, sich dies jedoch aufgrund der hohen Beitragshürde nicht leisten können.

Immer wieder müssen wir erleben, wie sich Gert Lehker unverschämt über den zum Ausdruck gebrachten Willen der Vereinsmitglieder hinwegsetzt, für die Beurteilung seiner Arbeit entscheidende Informationen zurückhält und die von ihm mehrfach in der Presse in Aussicht gestellte Dialogbereitschaft ad absurdum führt. Es ist uns auch nicht entgangen, dass Herr Lehker in der Aufnahme eines Fanvertreters in die Satzungskommission einen Beleg für die Einleitung eines Veränderungsprozesses in Sachen Kommunikation sieht, was angesichts der Tatsache, dass dies per Beschluss auf einer Mitgliederversammlung erzwungen werden musste, geradezu grotesk anmutet.

Ist Gert Lehker wählbar?

Es drängt sich generell der Eindruck auf, dass sich Interimspräsident Lehker dem Willen der Mitglieder des Vereins, dem er lediglich kommissarisch vorsteht, bewusst zu entziehen versucht. Über die Gründe für dieses Verhalten können wir nur spekulieren, doch fällt uns keiner ein, der sich mit dem Wunsch einer offenen, gelebten und konstruktiven Vereinsdemokratie vereinbaren lässt.

Herr Lehker ließ sich im Anschluss an die außerordentliche Mitgliederversammlung in der Neuen Osnabrücker Zeitung mit den Worten zitieren, dass er glaube, dass einige Personen eigene Interessen verfolgten, die nicht identisch seien mit den Bedürfnissen des VfL. Angesichts der Vertuschungs- und Hinhaltepolitik, die Herr Lehker seit seinem Amtsantritt verfolgt, möchten wir dem nicht widersprechen!

All dies macht den nicht gewählten Präsidenten Gert Lehker zu einem nicht-wählbaren Präsidentschaftskandidaten.

 

33 Kommentare + neuer Kommentar

  • Ganz so kritisch sehe ich Herrn Lehker nicht, wie es hier dargestellt wird. Ihm ist es immerhin gelungen unseren Verein vor der Insolvenz zu bewahren. Das muss man ihm mal anerkennen. Beziehungsgeflechte gibt es in jedem Unternehmen und in fast jedem Verein. Daher finde ich die Äußerungen hierzu auch als nicht zielführend.

    Ich warte ab, wer nun Geschäftsführer wird, und wie dieser die großen Aufgaben angehen wird.

    Aktuell möchte ich mich auch lieber an dieser tollen Mannschaft erfreuen und hoffe auf ein erfolgreiches Jahr/Saison!

    Steil und schnell
    VFL

  • Wer den Karren in den Dreck fährt, hat verdammt auch gefälligst die Verantwortung zu übernehmen um ihn auch wieder herauszuziehen. Und auch die Beziehungsgeflechte taten ihr übriges dazu bei dass der VfL in solchen Schwierigkeiten gekommen ist.

    Liebe VfLer, bleibt wachsam. Es ist UNSER Verein – und nicht das Profilierungshobby von Ex-Bürgermeistern, Unternehmerpensionäre oder irgendwelcher Investoren und Finanzjongleure.

    Ich glaube kaum das Pele Bock hat auf einen RedBull Osnabrück oder einen mit Scheichs-Sohn Nr. 13 vollgepumpten Millionen VfL KG aA GmbH & Co.KG, wo die Stehplätze inner Ost und Affenfelsen der Kavier- und Scampi-Fraktion überlassen wird.

  • Sicherlich ist nicht jeder “Anklagepunkt” der in diesem Artikel Herr Lehker mutmaßlich vorgeworfen wird berechtigt.Allerdings ist es richtig das hinterfragt wird.Und wenn jemand nichts zu verbergen hat könnte er auch antworten.Nachdem was der Verein in dem letzten Jahr durchgemacht hat ist es wohl am wichtigsten das man mit offenen Karten spielt und seine Mitglieder informiert und mit einbezieht.Dieses vorhaben wird auch immer wieder von den Verantwortlichen groß vor der Presse zitiert aber kaum in die Tat umgesetzt.Die meisten Informationen die man als Fan oder Mitglied bekommt sind alleine der Recherche und hartnäckigkeit des NFDV zu verdanken.Die aktuelle Haltung des Vereins bezüglich der Informationspolitik lässt dem Fan und Mitglied zuviel Spekulierungsfreiraum für das negative.Eindeutige Informationen über die aktuelle Lage und die Zukunft würde viele Fans und Mitglieder beruhigen und den Zusammenhalt ungemein stärken.
    Wir alle wollen nur das Beste für unseren VFL und werden auch in schlechten Zeiten zu ihm stehen.Bei einzelnen Verantwortlichen kann es unter Umständen sein, das bei offenlegung der Tatsachen die Unterstützung der Fans und Mitglieder ausbleibt.Im moment hat es den anschein als wolle man sich davor in der Geschäftsführung schützen.
    Vielleicht würde auch eine etwas hartnäckigere und Zielführendere Recherche der ortsansässigen Printmedien etwas zur aufklärung beitragen.
    Ich hoffe auf Besserung und auf eine erfolgreiche Saison.Weil die Jungs die unten auf dem Rasen stehen machen aktuell einen super Job und daran sollte sich so manch einer mal ein Beispiel nehmen.

    In diesem Sinne, Nur für diesen Verein

  • Wenn Transparenz versprochen wird, muss diese auch in die Tat umgesetzt werden. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins und der Präsident dementsprechend den Mitgliedern gegenüber verpflichtet. Wird dann nur gemauert und beschwichtigt, hat das jetzige Präsidium das Vertrauen nicht erfüllt. Die von euch genannten Fragen sollten bis zur nächsten JHV beantwortet werden. Bleibt dran.

  • Ich habe den Text bislang nur überflogen. Eines kann ich unabhängig davon sagen. Wer aufhört miteinander zu sprechen, wer nur noch übereinander spricht, der wird auch Ergebnisse erzielen. Aber os es die gewünschten sind, das ist dahingestellt.
    Woher kommt dieser Alleinvertretungsanspruch an Wahrheit und Transparenz? Woher hat ihr die Erkentnis zu wissen, wieviel Transparenz ausreichend ist.
    Woher kommt das Recht zu Beleidigungen, Schmähungen?
    Diese Gemengelage von “offizieller Meinung” und gleichzeitiger kommentierender Unterstützung durch Kommentare schafft bei mir kein Vertrauen. Das stößt mich mehr ab als manches kritikwürdiges Verhalten der Vereinsführung.

    • Wer behauptet denn dass diese Leute vom NfdV den Alleinvertretungsanspruch für Wahrheit & Transparenz für sich beanspruchten ? Die Frage sollte eher lauten: Warum stellt nur diese Fan-Initiative solch kritische Fragen ? Ist dem normalen Fan und oder Mitglied der Verein egal ? Wie steht der FCV denn dazu ? Ist nur auf´m Platz wichtig ? Wer aufhört zu fragen erreicht erreicht keine Ergebnisse. Welche auch immer…

      • Sie selbst stellen doch hier die Kriterien für Wahrheit und Transparenz auf. Wer ihren Anforderungen nicht genügt, der ist unverschämt und gehört vom Hof gejagt. Und du mchst es dir sehr einfach. Wer diesem Pöbelgeschreibsel nicht zustimmt ist automatisch ein Befürworter der Vereinsführung. So einfach ist die Welt. Was qualifiziert dich denn, dass du hier der Maßstab für richtige Fragen oder falsche Antworten bist?

  • Osnabruecker, das mit dem miteinander Sprechen stimmt zwar grundsätzlich, aber wenn Gespräche nur dazu dienen, um Zeit zu gewinnen und Teil einer Hinhalte-Taktik sind, werden sie unter Umständen auch schnell zur Zeitverschwendung.

    Es hat auch schon soviele Gesprächsangebote gegeben, und eben solche Gespräche finden ja auch immer noch statt. Aber guck die zum Beispiel einmal die aoMV an – was hat es dort an Neuigkeiten gegeben zum Thema “Strukturreform/Ausgliederung” ? Nur mal als Beispiel.

    Man will keine Öffentlichkeit, will alleine weiterwurschteln. Ich sehe es inzwischen auch so, dass diese Vereinsführung die Mitglieder vor vollendete Tatsachen stellen möchte, in der Hoffnung, irgendwie die nötige Mehrheit zu bekommen – und wenn nicht, dann doch wenigstens ein Hintertürchen auf zu machen, dass man vielleicht später nochmal ohne die MV was machen kann.

    Ich will das hier jetzt auch nicht alles ausschlachten, und eine Meinung muss sich sowieso jeder selber bilden – aber für mich sprechen inzwischen einfach zu viele Dinge gegen Lehker und seine Clique. Ich kann dir nur empfehlen: überfliege den Text nicht nur, lies in aufmerksam durch, und mach dir deine Gedanken dazu – was davon ist übertrieben, und was ist vielleicht oder wahrscheinlich wahr ? Ich denke, du wirst überrascht sein.

    NfdV!

  • Ihr solltet das nächste mal die Uli Stein Pinguin Schilder ” D A G E G E N ” zur Versammlung mitbringen ………… ach ja vielleicht noch ein “immer” davor setzen……….. was habt ihr denn für diesen Verein getan, ausser zu meckern. Wer von Euch stellt sich zur Wahl? Oder nur viel blabla und dann den Schwanz einziehen?

    Sportliche Grüße

    Katsche

  • Vom Paulus zum Saulus !? Das könnte man auch auf NFDV beziehen anfangs sicher vieles gut gemeint, inzwischen geht es wohl nur noch um das Niedermachen der handelnden Personen der VF um jeden Preis.

    Sehr befremdlich und mit Sicherheit nicht im guten Sinne des VfL.

  • Traurig, so ueber den eigenen Verein zu reden! Gerd Lehker versucht mit Leidenschaft den VFL zu einem Profiverein zu machen, was ich fuer richtig halte. Wenn das mit den Fans so weitergeht haben wir in einigen wochen kein Verein mehr, ohne Trainer, ohne Vorstand, ohne Sponsoren.
    Dies belegt ganz klar die Pressekonferenz von Pele Wollitz heute. Man sollte sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, wenn man die Vorteile einer Ausgliederung nicht erkennen kann und es ist ja offensichtlich wo es hinfuehrt, wenn dieser Schritt nicht passiert!

    • Lieber Lattenkracher. Wir sind sehr wohl in der Lage zwischen Verein und Vereinsführung zu unterscheiden. Aber eine Frage an Dich: Würdest du für ein Interview zur Verfügung stehen? Vielleicht hast du ja die Argumente für eine Ausgliederung, nach denen die Vereinsführung seit langem sucht.

  • Schlimm, was über den NfdV so gesagt wird, ist es so verwerflich beschlossene Sozialtarife oder ein einfaches Protokoll der aoMV nach 2 ! Monaten einzufordern?
    Dienstag gibt es die Möglichkeit viele Mitglieder des NfdVs kennenzulernen, kommt einfach, übt Kritik und bringt Euch ein.
    http://www.nfdv.de/archives/750
    Ich bin dabei!

    • Axel, Montag, nicht Dienstag,

    • Montag!!!

  • Moin VFL’er,

    ich glaube ich benötige, als nicht Osnabrücker ein wenig Erklärung.
    Worum geht es eigentlich dem NfdV?

    Mir stellts es sich so da, als ist der VFL nur die Profimannschaft und hier, im Umfeld der Mannschaft will der NfdV Einfluss gewinnen.

    Ich gehe als “Zugereister” gerne zum VFL um aktraktiven Fussball zu sehen.

    Da ware gestern diese Spruchbänder in der OST.

    Bei einem für die Mannschaft sehr schweren Spiel, verzichten die “FANS” auf die Unterstützung der Mannschaft und nutzen 9500 Zuschauer zur Selbstdarstellung.

    Mir als Fussballer ist es dann lieber, eine Ware Fussball zu geniesen, wie solche “WAHRE FAN” zu erdulden.

    Sind es FANS die Gärten demolieren?, die lieber jeden Samstag Silvester spielen wollen? oder sind es die, die Samstag für Samstag kommen um die Mannschaft spielen zusehen, um diese zu unterstützen und auch zu kritisieren wenn es nicht gut läuft.
    J
    eder der in einem Verein ein Amt, Funktion ausfüllt verdient Respekt und Anerkennung.

    Werden Fehler gemacht und diese nicht korrigiert, regelt die Satzung des Vereins die Fortgehensweise.

    Wie schreibt “Eisenfuss”?

    “Ich glaube kaum das Pele Bock hat auf einen RedBull Osnabrück oder einen mit Scheichs-Sohn Nr. 13 vollgepumpten Millionen VfL KG aA GmbH & Co.KG, wo die Stehplätze inner Ost und Affenfelsen der Kavier- und Scampi-Fraktion überlassen wird.”

    Ich denke, wenn es dann klasse Fussball in einer höheren Liga gibt, trainiert jeder Trainer eine solchen Club lieber, als sich mit persönlichen Angriffen auf die Führungsmannschaft auseinander setzen zu müssen.

    Was glaubt denn Eisenfuss und viele auf der Ost wie eine solche Truppe bezahlt wird.

    Es sind die Einnahmen durch diese Fraktion, die es ermöglichen diesen Fussball in Osnabrück zu sehen.

    Darüber sollte mann nachdenken und wenn man es nicht akzptieren kann oder will kann mann Bezirksligafussball schauen.

    Denn die Gefahr, dass es in Osnabrück bald keinen Profifussball mehr gibt ist sehr, sehr gross, wenn Ihr so weiter macht.

    Kritik ja, aber nie persönliches.

    Glück auf
    der Bottropper

    • Wenn man Fußball wie Kino konsumiert, kann man das sicherlich so sehen. Allerdings bezweifeln wir, dass der Profifußball in Osnabrück bald Geschichte ist, wenn man Mitgliederrechte respektiert oder als professionell strukturierter e.V. die Herausforderung Profifußball angeht. Der Verein ist finanziell nicht in der derzeitigen Lage, weil er die falsche Rechtsform hat, sondern weil die, in den vergangenen Jahren, handelnden Personen ihn in die Lage gebracht haben.

      • Die handelnden Personen haben den Verein an den Rand der Insolvenz gebracht? Wie denn genau bitte? Weil manes nicht hinbekommen hat mit wenig Geld dauerhaft in der 2.Liga zuspielen? Oder wie? Wo hättet ihr denn was anders gemacht? Konkret

        Durch eine noch so tolle Struktur auf reiner Vereinsbasis, bekommt der VfL auch nicht mehr Geld oder wird kreditwürdiger.

  • Martin -Herr Lehker hat den Verein vor der Insolvenz bewahrt??? Er war doch eher mitverantwortlich das der Verein überhaupt in diese Lage gekommen ist. Gerettet haben ihn andere- Stadt.Land usw.
    Pfostenschreier-Was genau werfen sie dem NfdV vor? Das er einfordert, das Mitgliederbeschlüsse eingehalten werden? Das versprochene Transparenz eingefordert wird? Oder was?

  • Vom Paulus zum Saulus?

    Interessanter Vergleich!

    Möchte mal anmerken, was ihr gerade macht. Ihr begeht eine Hetze gegen einen einzelnen Menschen, dieses nur weil ihr nicht die Informationen bekommt die ihr wollt bzw. nicht so läuft wie ihr es wollt. Lasst einen von euch zur Wahl stellen und wenn er gewinnt, wollen wir mal sehen wie er sein Amt ausführt.

    Dazu fällt mir auch eine Sache aus der Bibel ein: “Wer ohne Sünde ist der werfe den ersten Stein.” sagte Jesus bei der Steinigung der Ehebrecherin zum Volke.

    • Müssen wir für uns oder vielleicht sogar für die gesamte Gesellschaft daraus die Schlussfolgerung ziehen, dass wir empfundenes Unrecht nicht mehr beim Namen nennen?

  • Für einige Personen mögen Sozialtarife oder die korrekte Umsetzung von Beschlüssen des höchsten Vereinsgeremiums Lapalien sein. Für uns sind sie das nicht. Dabei geht es nicht um NfdV, sondern um die Mitglieder, die teilweise 92 Euro für eine passive Mitgliedschaft bezahlen und deren einziger Gegenwert – abgesehen von der ideelen Unterstützung, die uns allen am Herzen liegt, dementsprechend ihre Mitgliederrechte sind.
    Genausowenig ist es für uns eine Lapalie, wenn wir als “Krebsgeschwür” bezeichnet oder anderweitig beschimpft werden. Damit qualifiziert man sich leider nicht für eine Diskussion.

  • Ich möchte anmerken, dass mir der Ton eures offenen Briefes überhaupt nicht gefällt. Man wird als Leser das Gefühl nicht los, es geht um irgendwelche persönlichen Differenzen, die jetzt auf diesem Wege mit der Brechstange gelöst werden sollen. Es scheint in diesem Brief darum zu gehen ein Feuer, welches unter dem sportlichen Erfolg zu ersticken drohte neu zu entfachen. Zumindest das ist eindrucksvoll gelungen…leider zu dem Preis, dass erneut Unruhe in das Umfeld und damit zwangsläufig auch in Mannschaft und Trainerstab gebracht wurde. Euer stoisches Einfordern von Transparenz und das ständige Aufgreifen von Kleinigkeiten und Nichtigkeiten, die dann mit viel Tamm Tamm in regelmäßigen offenen Briefen publiziert werden und in zweifelhaftem Tonfall mit persönlichen Angriffen gespickt sind machen den VfL aus meiner Sicht kaputt. Angebracht wäre es nun, sich für die Art und Weise der Veröffentlichung des Briefes zu entschuldigen. NfdV sollte sich in Zukunft auf seine wesentlichen Standpunkte konzentrieren und mit diesen Nicklichkeiten aufhören. So ist eine inhaltliche Diskussion, die nötig sein kann gewiss nicht möglich. Wenn ihr das also wollt, bitte ändert schleunigst euer Auftreten. Ich habe die Aktion anfangs mit Interesse verfolgt, bin aber absolut enttäuscht, wie sich die Sache entwickelt hat. Aktionen wie die Fan Offensive sind beispielhaft und unterstützendwert, NfdV für mich SO nicht mehr.

    • Lieber Christian. Zunächst einmal möchten wir darauf hinweisen, dass wir sicherlich nicht den sportlichen Erfolg gefährden wollen. Aber der Erfolg der Mannschaft bestätigt ja auch, dass wir das nicht machen. Die Mannschaft gibt Gas und spielt erfolgreichen Fußball. Gut so.
      Wir veröffentlichen einen solchen Brief sicherlich nicht, weil wir Störfeuer legen wollen, sondern weil wir auf Defizite seitens Herrn Lehker im Umgang mit dem Willen der Mitglieder aufmerksam machen wollen. Wenn man diesen Brief aufmerksam liest, sollte auffallen, das dies in den vergangenen Monaten leider vermehrt der Fall war.
      Respektvoller Umgang darf keine Einbahnstrasse sein.

  • Ich weiß nicht, ob ich mich als nicht Fan des VFL hier dazu äußern sollte, aber ich verfolge das ganze hier schon seit einiger Zeit mit deutlichem Stirnrunzeln.
    Als Wirtschaftler und Fan des deutschen Fußballs muss ich sagen, dass es mich immer wieder erschreckt, wie leicht gerade die mittelgroßen Vereine in finanzielle Schwierigkeiten kommen und mit welcher geringen Transparenz in diesen Vereinen vorgegangen wird. Jedes andere Wirtschaftsunternehmen ist besser zu analysieren als dise Vereine. Wenn dann auch noch die Steuerfahndung vor der Türe steht, dann würde ich als Mitglied dieses Vereins aber ganz schnell überlegen, woran das liegen könnte und versuchen herauszufinden, was da schiefgelaufen ist. Denn schließlich lebt ein Verein qua Definition von und für seine Mitglieder. Für nichts anderes wird ein Verein gegründet. Das heißt als Mitglied bin ich Teil des Vereins und damit auch betroffen von solchen Problemen, auch wenn es bei der Größe dieser Vereine nicht mehr zu persönlicher Betroffenheit direkt führt, außer dass ich vllt bald meiner Mannschaft in der Kreisklasse zujubeln kann.
    Wenn ich dann als Miglied dieses Vereins feststelle, dass ich, obwohl eigtl der Grund für das Bestehen dieses Vereinses, keinerlei Informationen bekommen kann, woran es liegt, wo das Geld hingekommen ist, dann würde ich rein aus wirtschaftlicher Sicht sofort mein “Geld” abziehen, das heißt meine Mitgliedschaft kündigen. Oder aber der Verein liegt mir am Herzen, dann werde ich versuchen heruaszufinden woran es liegt und mein Recht auf Einsicht einfordern. Nichts anderes tut meiner Meinung nach der NfdV. Eine lobenswerte und auch für andere Vereine sehr interessante Gruppierung, anders als so manche Ultras oder andere Gruppierungen geht es hier nicht darum nach außen möglichst laut für den Verein zu schreien, sondern nach Innen den Verein wieder auf eine solide Basis zu stelle. Zumindest mein Eindruck.
    Dass die Wortwahl grundsätzlich nicht immer die beste ist, liegt wohl daran, dass hier Menschen am Werk sind, die sich emotional dermaßen an einen Vereinn gebunden haben, wie ich es persönlich wohl nicht könnte. Da gehen die Emotionen durch. Nach einiger Zeit, wird dies evtl auch noch besser werden. Aber das muss sich wohl auch der Schreiber hier ankreiden lassen. Ebenso, wie den “Vorwurf” dass man mit diesem Brief versucht dass die Belange des Vereins nicht durch den Erfolg in den Hintergrund treten, was ich allerdings als eine sehr positive Eigenschaft empfinde, da dadurch aufgezeigt wird, dass es wirklich um den Verein und um die Aufarbeitung der Geschehnisse geht und nicht nur darum Stunk zu machen, wenn es sportlich nicht rund läuft.

    Es verwundert mich etwas, dass es anscheinend Vereinsmitglieder gibt, die nicht interessiert, wie es zu dieser Misere kommen konnte und denen es genügt, dass der Verein ja noch besteht und dass der sportliche Erfolg wieder da ist und dem ist gefälligst alles unterzuordnen.
    Und dass dann diejenigen, die nur wissen wollen was geschehen ist und wo die fehler lagen dann beschimpft werden verstört mich doch sehr. Meiner Meinung nach ist der VFL noch nicht davor bewahrt in ein paar Jahren nicht doch keine Lizenz mehr zu erhalten.

    Ich hoffe dass ich meinen Standpunkt als nicht Mitglied und nicht Fan des VFL sachlich rüberbringen konnte und möchte mit einem Gedanken schließen, den ich in letzter Zeit bei der wirtschaftlichen Betrachtung des deuschen Fußballs immer öfter habe: Ein Verein mit einem Umsatz von über 1 Mio EUR sollte zumindest seinen Mitgliedern gegenüber die gleichen Offenlegungspflichten haben, wie ein Unternehmen seinen Anteilseignern gegenüber. Dann würde es einige Probleme so nicht mehr geben.

    Viele Grüße

    Ivo

    • Danke Ivo für einen wirklich lesenswerten Beitrag.

    • Sehr guter Beitrag Ivo!

  • Sehr geehrte Mitglieder des NfdV,

    Es tut mir in der lilaweissen Seele weh wie im Moment die Dinge von Eurer Stelle kommuniziert werden und dadurch mehr Schaden als Nutzen im Verein entsteht. Allein die Unruhe die entstanden ist wird sich auf die Mannschaft übertragen ( wie bei Scheidungskindern deren Eltern sich nur zoffen. Da bleibt was hängen).
    Der Riss zwischen Euch und der VF ist m. M. nach nicht mehr zu kitten und die Frage die sich stellt ist wohin denn das alles führt? Ihr setzt billigend die Zukunft des Vereins aufs Spiel, nur um Eure eigenen Interessen voranzutreiben (persönliche Machtbereicherung auf Kosten des Vereins). Ich persönlich mache da nicht mit und werde meinem Recht nach frei meine Meinung gegen den NfdV äussern.
    Dieses Querulantentum kann uns nicht nach vorn bringen und eure Konzepte habe ich bis heute nicht gefunden oder verstanden. Wenn in der Vergangenheit wirklich etwas vorgefallen sein, was gegen geltenes Recht verstösst, sollte auch mal von Euch etwas an Beweisen kommen. Aber auch dort sollte man sich hinterfragen ob andere Vereine genauso handeln um wetttbewerbsfähig zu sein…? Ist es das Wert um unser aller geliebtes Kind VfL aufs Spiel zu setzen?
    Ja, es ist in der Vergangenheit viel schiefgelaufen. Und ja, die Verantwortlichen sitzen ( fast) noch alle in Führungspositionen. Aber der Anfang für einen Wechsel ist gemacht und mit einem neuen GF (der profimässig unsere Hobbyerbsenzähler überwacht) sehe ich so zuversichtlich in die Zukunft wie derzeit sportlich. Ich spreche der VF mein Vertrauen aus. Basta.

    Spielt doch ne Runde Ökopoly ( für Machtbesessene)

    (nfdv) ——–äh Alles für Osna, für Lila-weiss!

    Michael

    • Lieber Michael. Das ist natürlich dein gutes Recht mit den Informationen zufrieden zu sein, die du bekommst. Und es ist dein gutes Recht als Vereinsmitglied den Vorstand zu entlasten, wenn du das vor dir Verantworten und den anderen Mitgliedern kannst. Wir hoffen dein Optimismus bzgl. der angestossenen personellen Veränderungen ist begründet.

  • Wenn man hier die Kommentare einiger Lehker-Befürworter liest, fühlt man sich in die Antike zurückversetzt- der Überbringer schlechter Nachrichten wird getötet. Im übertragenen Sinne trifft das wohl grade auf den NfdV zu. Leider gehen diese Befürworter kaum konkret auf die gegen Lehker erhobenen Vorwürfe ein. Offensichtlich sind es Bagatellen für diese Leute,wenn z.B. Mitgliederbeschlüsse ignoriert und übergangen werden. Dem NfdV wird schlechter Umgang mit dem Präsidium vorgeworfen- verwechselt man da nicht Ursache und Wirkung? Das Präsidium hat Zusagen nicht eingehalten und Mehrheitsbeschlüsse ignoriert. Das scheinen einige nicht hören zu wollten, weil nicht sein kann,was nicht sein darf. Trotzig wie kleine Kinder gehen sie darüber hinweg und kritisieren lieber den NfdV für das Veröffentlichen solcher Ungeheuerlichkeiten. Was ist der Skandal-die Tat oder das publik machen der Tat? Vieles würde vielleicht leichter zu klären sein,wenn der VfL über eine Öffentlichkeitsarbeit verfügen würde. Man kann ja nicht sagen, sie sei schlecht-sie existiert seit einigen Wochen schlicht nicht mehr. Warum äußert sich kein Verantwortlicher? Da muß man sich doch nicht wundern, das Leichen im Keller vermutet werden. Man muß ja nicht gleich Betriebsgeheimnisse verraten,um etwas mehr Transparenz zu schaffen….

  • Ich find immer witzig, wenn nun Leute behaupten, der sportliche Erfolg würde durch den NfdV gefährdet…Hätte man den Brief in einer Situation wie zum Ende der letzten Saison veröffentlicht,hätten dieselben Leute gesagt, wie kann man das in dieser schwierigen sportliche Situation nur tun?- ja-wann wär es euch denn recht? Außerdem halte ich es für völligen Bullshit,das eine Mannschaft wegen so etwas auch nur einen Deut besser oder schlechter spielt. Außerdem weiß doch ein Thomik gar nicht, was letztes Jahr war-außer dem was ihm CDW erzählt hat. Und das die Mannschaft immer brav in jedem Interview von der Gänsehaut erzählt wird ja nun auch langsam peinlich und klingt mächtig auswendig gelernt. Und das Thomik oder andere Spieler sich nicht gegen Lehker stellen,liegt ja wohl in der Natur der Sache.

  • Ich habe mir gerade das Interview auf OS1 TV mit Herrn Lehker angesehen, im Anschluss daran den Brief intensiv gelesen und die Kommentare verfolgt – und nun mein Kommentar aus Sicht einer Frau, die seit Jahren dem VFL zugeneigt ist, eine Dauerkarte hat und Mitglied ist:
    Ich verdanke es dem NfdV, dass die nächste Mitgliederversammlung an einem Sonntag stattfindet, dadurch kann ich endlich teilnehmen, was mir aus beruflichen Gründen vorher nicht möglich war.
    Ich finde es beachtenswert, dass sich eine aktive Szene aus dem passiven Mitlaufen und gelegentlichen Maulen der breiten Fanmasse (mich eingeschlossen!) gebildet hat, die mit deutlichen Fragen auf Missverhältnisse innerhalb des Vereins hinweisen – und dass dabei Personen wie der Präsident angesprochen werden, liegt in der Natur der Sache.
    Jeder im VfL, der über Redebefugnisse verfügt, kann die sich aufdrängenden Fragen beantworten oder zumindest Antworten geben, die keine Spekulationen ermöglichen, wie z.B. über den Bericht der Untersuchungskommission, wenn gesagt würde, eine Transparenz würde bestimmte Personen belasten, was zum jetzigen Zeitpunkt unerwünscht sei.
    Die Transparente im letzten Heimspiel gegen Erfurt waren von der Wortwahl her grenzwertig, doch sie stammen von unzufriedenen Fans, die ihren Unmut nicht in gewählter Schriftform ausdrücken wollen oder können. Das Ziel, der Vereinsführung zu zeigen, dass die Unzufriedenheit weiterhin beseht, ist zumindest erreicht worden.
    Und das Interview hat bei mir weitere Fragen aufgeworfen, so z.B. warum es so lange dauern muss, bis beschlossene Sozialleistungen umgesetzt werden können. Auch hier öffnet die Vereinsführung wieder Türen für Spekulationen, die eine klare Ansage (dauert noch xy Wochen, weil eine Berechnungsgrundlage erstellt werden muss, für die noch die Zahlen fehlen oder ähnliches) verhindern würde.
    Als noch passivers Mitglied bin ich dem NfdV dankbar für die Informationen, die ich dazu nutze, mich auch bei anderen Quellen umzuhören, um mir dann eine eigene Meinung zu bilden.
    Und zum Schluss: Lest doch mal den Kommentar von Ivo!
    Auf eine spannende Zukunft nur für unseren Verein
    Karin

  • Was soll an Sozialtarifen komisch sein? Schon einmal einen Gedanken daran verschwendet, dass auch Studenten, Rentner oder Empfänger von Sozialleistungen gerne als Mitglied im Verein mitgestalten wollen? Den Zugang zu demokratischen Entscheidungen zu verbessern, sollte im Sinne eines jeden Vereins sein. Leider spalten Sie mit ihrem Kommentar genauso wie die überflüssigen Plakate in der Ost. Mal drüber nachdenken und nicht nur mit dem Finger auf andere zeigen.

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