Feb
23
2012

Worte und Taten – Basisnähe in der Praxis

Auf der vergangenen Jahreshauptversammlung wurde unsererseits ein Antrag auf Satzungsänderung gestellt, der zum Ziel hatte, die Mitgliedsbeiträge nicht nur jährlich im Voraus sondern auch quartalsweise zahlen zu können.

Hintergrund war die Absicht, auch wirtschaftlich schwächer Gestellten die Mitgliedschaft im Verein zu ermöglichen und damit die immer wieder betonte Basisnähe unseres VfL widerzuspiegeln. Auch sollte den Verantwortlichen des VfL hierdurch die Möglichkeit gegeben werden, eben diese Basisnähe “zu leben”.

Der Antrag wurde auf der Jahreshauptversammlung mit überwältigender Mehrheit angenommen. Es wurde allerdings seitens des Vereins erwähnt, dass es Probleme bei der Eintragung im Vereinsregister geben könne, da Änderungen der Satzung als Tagesordnungspunkt zu veröffentlichen sind. Dieses war durch die Vereinsführung zuvor nicht erfolgt. Allerdings zeigte man sich seitens des VfL zuversichtlich, eine Lösung zu finden (Zitat: “Wo kein Kläger da kein Richter.”) und nannte den 01.01.2012 als Umsetzungszeitpunkt für die Änderung – schließlich sei die Stärkung der Mitgliedsbasis und die Rücksichtnahme auf sozial Schwächere auch im Sinne der Vereinsführung. Dies geht auch aus dem Bericht des VfL auf der vereinseigenen Homepage hervor: “Der VfL Osnabrück wird bei der Zahlung der Mitgliedsbeiträge die Möglichkeit schaffen, zwischen jährlicher und quartalsweiser Abbuchung zu wählen. Außerdem  wird der Verein einen gesonderten Tarif für sozial schlechter gestellte Personen erarbeiten. Zu diesem Ergebnis führte der genehmigte Antrag von Thomas Höppner.” (Quelle: www.vfl.de)

Der Jahreswechsel kam, die Umsetzung des erfolgreichen Antrags nicht. Erst nach wiederholter Rückfrage erfuhren wir im Januar, dass es Probleme mit dem Vereinsregister gebe. Entsprechender Schriftverkehr wurde uns nicht postalisch zur Verfügung gestellt, also haben wir einen Blick in die für jedermann zugänglichen Akten des VfL beim Vereinsregister geworfen.

Zitat aus einem (dem einzigen) Schreiben des Rechtsanwalts des VfL an das Register. Das Schreiben datiert übrigens auf den 01.02.2012.

„In der Anlage übersende ich den Antrag auf Satzungsänderung des Mitglieds Thomas Höppner vom 29.10.2011. Dieser Antrag konnte – da er unmittelbar vor der Jahreshauptversammlung eingereicht wurde – nicht mehr in der Tagesordnung veröffentlicht werden. Dennoch wurde in der Jahreshauptversammlung vom 14.11.2012 über den Antrag abgestimmt. Die erforderliche qualifizierte Mehrheit wurde erreicht.

Sie hatten mir telefonisch mitgeteilt, dass eine Eintragung in das Vereinsregister dennoch nicht erfolgen kann. Ich bitte Sie höflich, mir dies kurz schriftlich zu bestätigen.“

Wir halten fest:
Einen tatsächlichen Antrag auf Eintragung beim Vereinsregister gibt es nicht und die Vereinsführung hat es nicht für nötig gehalten, den Antragsteller hierüber aus eigenem Antrieb in Kenntnis zu setzen. Auch wurden sämtliche Mitglieder sowie die an einer Mitgliedschaft interessierten Fans nicht informiert. Vielmehr zeigt das Datum des zitierten Schriftverkehrs, dass erst auf weitere Nachfragen gehandelt wurde.

Die Aussage, der Antrag sei „unmittelbar“ vor der Jahreshauptversammlung eingegangen, können wir so nicht stehenlassen. Anträge zur Jahreshauptversammlung müssen dem Verein mindestens 10 Tage vor der Jahreshauptversammlung vorliegen. Dieser Antrag ist nachweislich am 02.11.2012 beim VfL eingegangen – „form- und fristgerecht“, wie Herr Heskamp in der Vorberichterstattung zur JHV von der NOZ zitiert wurde und wie es auch den Unterlagen im Vereinsregister zu entnehmen ist.

Damit hatte man 12 Tage Zeit, die Tagesordnung um einen einzigen Punkt zu ändern und dieses mit einer simplen Anzeige in der örtlichen Presse bekannt zu geben.

12 Tage = unmittelbar?

Nur fürs Verständnis und die kommende JHV – wieviel Vorlauf wird denn abweichend von der bindenden Vereinssatzung gewünscht?

Wir betrachten es als nicht haltbar, dass satzungskonform gestellten Anträgen auf Satzungsänderungen bereits im Vorfeld jede Aussicht auf Erfolg genommen wird, indem man die Anpassung der Tagesordnung schlicht unterlässt bzw. nicht korrigierend nachliefert und damit der Basis in unseren Augen deutlich zeigt, mit welcher Wertschätzung man ihr gegenübertritt.
Wir erwarten hierzu eine Stellungnahme der Vereinsführung und fordern diese auf, nach anderen Lösungsmöglichkeiten zu suchen, um potentiellen Mitgliedern, unabhängig von der beantragten formellen Satzungsänderung, eine Mitgliedschaft in ihrem Lieblingsverein zu ermöglichen.

Hierzu erinnern wir ausdrücklich an Ihre wohlwollenden Worte auf der Jahreshauptversammlung und schlagen den Weg vor, den unsere AG Recht ausgearbeitet hat. Dieser wurde Ihnen bereits per E-Mail am 10.02.2012 vorgestellt – und blieb bisher unbeantwortet. Uns ist durchaus bewusst, dass die Vereinsführung aktuell an Problemlösungen weitaus größerer Tragweite arbeitet, dennoch erwarten wir Kooperationsbereitschaft. Zusammenarbeit ist keine Einbahnstraße – dieser Vorgang sorgt unter Mitgliedern und Fans für starke Zweifel daran, dass die handelnden Personen beim VfL Osnabrück Interesse an einer sozialeren Gestaltung der Beitragszahlung haben.

Eine Randnotiz:
Ein Protokoll der Jahreshauptversammlung liegt im Übrigen – nach inzwischen über drei Monaten – noch nicht vor. Nach der Rechtsprechung muss das Protokoll “zeitnah” erstellt werden. An der Scharnhorststraße scheinen die Uhren anders zu gehen…

Chronologie der Antragstellung des Mitglieds Thomas Höppner

  • 02.11.2011: Eingang des Antrags auf quartalsweise Zahlung des Mitgliedsbeitrages beim VfL Osnabrück.  Empfangsbestätigung liegt vor.
  • 04.11.2011: Ablauf der Frist zur Einreichung von Anträgen für die Mitgliederversammlung gemäß Satzung des VfL Osnabrück, §11, Punkt 6 – Link
  • 11.11.2011: Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 11.11.2011 mit der Überschrift „VfL-JHV: Belebung durch Fan-Anträge“ – Auszug: „Die Anträge sind form- und fristgerecht eingegangen“, sagte Geschäftsführer Ralf Heskamp, „wir haben damit kein Problem, werden Stellung nehmen, sie diskutieren und abstimmen lassen.“ Link
  • 14.11.2011: Jahreshauptversammlung des VfL Osnabrück – Abstimmung über den Antrag zur quartalsweisen Zahlung des Mitgliedsbeitrages. Zitat aus dem Liveticker der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 14.11.2011: „0:20 Uhr: Nun der Sozial-Antrag der Opposition. Es geht darum, den Beitrag nicht nur halbjährig, sondern auch quartalsmäßig zahlen zu können. Außerdem soll bis zur nächsten JHV festgelegt werden, wie sich die Beiträge für sozial Schwächere staffeln (Sozialtarif). Der Antrag wird ohne Gegenstimme angenommen.“ Link
  • 15.11.2011: Bericht des VfL Osnabrück auf der vereinseigenen Homepage – Zitat: „Der VfL Osnabrück wird bei der Zahlung der Mitgliedsbeiträge die Möglichkeit schaffen, zwischen jährlicher und quartalsweiser Abbuchung zu wählen. Außerdem  wird der Verein einen gesonderten Tarif für sozial schlechter gestellte Personen erarbeiten. Zu diesem Ergebnis führte der genehmigte Antrag von Thomas Höppner.“ Link
  • im Zeitraum 14.11.-31.12.2011: Telefonat des vom VfL Osnabrück beauftragten Justiziars  Christian Bröcker (Hellmann-Fachanwälte) mit der Rechtspflegerin des Amtsgerichts Osnabrück, Frau Brak, hervorgehend aus dem Schriftverkehr des Rechtsanwalts Bröcker mit dem Amtsgericht: „Sie hatten mir telefonisch mitgeteilt, dass eine Eintragung in das Vereinsregister dennoch nicht erfolgen kann. Ich bitte Sie, mir dies kurz schriftlich zu bestätigen.“ Link
  • 02.01.2012: Erste Erinnerung bzgl. Umsetzung des Antrags zur quartalsweisen Zahlungsmöglichkeit des Mitgliedsbeitrages des Antragstellers Thomas Höppner via E-Mail an Ralf Heskamp – es erfolgte keine Reaktion des Geschäftsführers gegenüber dem Antragsteller Thomas Höppner.
  • 12.01.2012: Zweite Erinnerung in gleicher Sache via E-Mail. Es erfolgt ein Anruf Ralf Heskamps bei Thomas Höppner. In dem Gespräch teilte Herr Heskamp mit, dass das Amtsgericht Probleme mit der Eintragung erkannt haben will, da diese Satzungsänderung nicht auf der Tagesordnung stand. Man ist aber selbstverständlich weiterhin bemüht, das im Sinne der Mitglieder zu regeln.
  • 27.01.2012: Dritte Erinnerung in gleicher Sache via E-Mail mit der Bitte, Einsicht in den Schriftverkehr des VfL bzw. seines Vertreters und dem Amtsgericht  nehmen zu dürfen, sowie Vorschlag einer Alternative im Sinne der Mitglieder des VfL Osnabrück.
  • 30.01.2012: Reaktion des Geschäftsführers Ralf Heskamp via E-Mail an Thomas Höppner: Das Schreiben vom Amtsgericht läge noch nicht vor, der Anwalt des VfL würde den Vorgang beschleunigen.
  • 06.02.2012: Vierte Erinnerung in gleicher Sache via E-Mail.
  • 06.02.2012: Reaktion des Geschäftsführers Ralf Heskamp via E-Mail an Thomas Höppner: Bitte um Mitteilung, wann der Antragsteller telefonisch erreichbar ist.
  • 06.02.2012: Mitteilung der telefonischen Erreichbarkeit des Antragstellers via E-Mail an Herrn Heskamp sowie Bitte um schriftliche Stellungnahme des VfL Osnabrück zur Sachlage. Es erfolgte weder ein Anruf des Geschäftsführers, noch eine schriftliche Stellungnahme des Vereins.
  • 10.02.2012: Reaktion des Geschäftsführers Ralf Heskamp via E-Mail an Thomas Höppner: das Schreiben des Amtsgerichts läge nun vor und besagt, dass „die Satzung nur geändert werden kann, wenn als Tagesordnungspunkt die beabsichtigte Satzungsänderung in der Ladung zur Mitgliederversammlung aufgeführt war.“ Herr Heskamp bittet um Verständnis, dafür, dass keine Unterlagen herausgegeben werden können, „da die Dokumente nicht in Umlauf gebracht werden sollen“. Herr Heskamp unterbreitet  dem in Hamburg wohnenden Antragsteller das Angebot, dass die Unterlagen nach Terminabsprache jederzeit bei ihm eingesehen werden können. Allerdings geht das auch jederzeit beim Vereinsregister. Link
  • 10.02.2012: Reaktion des Antragstellers Thomas Höppner via E-Mail an Herrn Heskamp: Hinweis auf das Recht zur Einsichtnahme der Vereinsakte im Vereinsregister sowie Erinnerung an die Bitte zur schriftlichen Stellungnahme des Vereins bzgl. alternativer Umsetzungen (Zitat):

    “(…) Es ist in der Satzung nicht festgelegt, ob die Beiträge des vergangenen oder des kommenden Geschäftsjahres fällig werden. Daher ist der VfL sicher nicht gegen seinen Willen verpflichtet, die Beiträge schnellstmöglich einzuziehen. Die Mitgliedschaft im Verein ist ein gegenseitig bindendes Rechtsgeschäft, ein Vertrag.
    Die Fälligkeit einer Forderung kann gestundet werden, wenn beide Vertragspartner diesbezüglich eine vertragliche Abrede treffen. Entweder direkt bei Vertragsschluss oder auch später.
    Auch hier ergibt sich also keine rechtliche Verpflichtung, die Beiträge sofort einzuziehen. Im Gegenteil, da die Mitgliederversammlung als höchstes beschl. Organ einstimmig einer solchen Stundung wie in meinem Antrag formuliert, zugestimmt hat und darüber hinaus die Fachabteilung gemäß Satzung (§ 9 Absatz 2 Satz 2 ) eigenverantwortlich für die Verwaltung der Beiträge zuständig ist, kann nicht nachvollzogen werden, was dem rechtlich im Wege stehen sollte.
    Bei einem Mitgliedseintritt während eines laufenden Geschäftsjahres hat die Fußballabteilung dementsprechend auch die Möglichkeit, nur die Monate seit Beginn der Mitgliedschaft bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres zu berechnen. (…)” 

    Keine Reaktion des Vereins.

  • 23.Februar 2012, 10:50 Uhr: Erneute Erinnerung des Antragstellers Thomas Höppner via E-Mail an Herrn Heskamp mit dem Hinweis auf Veröffentlichung dieses Vorgangs sowie einer Wertung durch die Faninitiative NfdV
  • 23.Februar 2012, 22:45 Uhr: Veröffentlichung des Vorgangs und Wertung der Initiative NfdV auf www.nfdv.de

 

11 Kommentare + neuer Kommentar

  • Passt leider ins Bild und zum Verhalten der Verantwortlichen auf den JHV der letzten Jahre. Dranbleiben! Ihr steht erst ganz am Anfang eurer Entwicklung. Ihr solltet euch nur immer wieder bewusst machen, dass die Verantwortlichen wenig bis kein Interesse habe, euch auf Augenhöhe zu begegnen. Das erspart einige Ent-Täuschungen.

  • Als Unbeteiligter nur mal kurz eingeworfen:

    Nach § 11 Abs. 1 der Satzung besteht eine Einladungsfrist von 3 Wochen für die Mitgliederversammlung, so dass eine ordnungsgemäße Einladung mit den beantragten Satzungsänderungen am 2.11. überhaupt nicht möglich war. Satzungsänderungen. im Gegensatz zu sonstigen Anträgen, können im Rahmen des § 11 Abs. 6 überhaupt nicht nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn die 3 Wochen nicht gewahrt werden können.

  • Die Frage ist dann aber doch folgende: Wieso bestätigt Herr Heskamp, dass die Anträge frist- und formgerecht eingegangen sind. Kennt da jemand seine eigene Satzung nicht? War das ein strategischer Schachzug, um den Schwarzen Peter diesmal dem Amtsgericht zuzuschieben? Warum werden Bedingungen Satzungsänderungsanträge in der Satzung nicht explizit aufgeführt? Aber entscheidend ist doch, dass es – nach unseren Informationen – möglich ist unserem Antrag und damit dem Willen aller Mitglieder auf der JHV inhaltlich auch ohne Satzungsänderung zu entsprechen. Darauf wird aber nicht reagiert, was in unseren Augen eine absolute Respektlosigkeit gegenüber den Mitgliedern und dem höchsten Vereinsgremium – der Mitgliederversammlung – darstellt.

  • Geil, endlich wieder was zum Krawallmachen.
    Ruhe, Sachlichkeit oder sportlicher Erfolg ist das letzte was NFDV brauchen kann.
    Bis zur HV muß jede Möglichkeit genutzt werden um negative Stimmung gegen den VfL zu machen.

    Aber gerade die Mitgliederbeiträge in Raten und Mitgliedschaft für kleines Geld sind natürlich ganz wichtig, zumindest bis man direkt durch die NFDV e.V Abteilung Stimmrecht für nen Appel und nen Ei bekommt.

  • @Wackeldackel:

    Wir freuen uns sehr über deine Bemühungen, dich sachlich mit uns auseinanderzusetzen. Gerne bieten wir dir an, gemeinsam mit uns am 12.03. ab 19 Uhr im Haus der Jugend zu diskutieren oder einen gesonderten Termin mit uns zu vereinbaren, an dem wir uns dann kennenlernen können.

  • @Wackeldackel
    Was bitteschön hat es mit Krawallmachen zu tun, wenn die Mitglieder des NfdV auf Verfehlungen der Vereinsführung aufmerksammachen, die deutlich machen, wie weit es mit der Basisnähe dieser Herren ist. Den Krawall machen doch indirekt eher die Verantwortlichen des Vereins, indem sie immer noch ihr eigenes Süppchen im stillen Kämmerlein kochen…Wird höchste Zeit, das Ihnen endlich ihre Grenzen aufgezeigt werden und der VfL nicht länger in Gutsherrenart geführt werden kann.

  • Und wer schweigt dazu? Die örtlichen Medien. Eigentlich ist das ein Skandal und Herr Heskamp verstößt gegen Vereinsinteressen. Das solltet ihr mal abklopfen, der Mann ist immerhin Geschäftsführer und das einzige was er macht, ist Gräben zwischen Fans und Vereinsführung zu graben.

  • Wir sehen das auch als Skandal an. Herr Lehker wird darüber natürlich in Kenntnis gesetzt. Wenn über diesen Weg nichts passiert, werden wir wohl über eine außerordentliche Mitgliederversammlung nachdenken müssen, um die Satzungsänderung noch einmal ordentlich zu verankern. Dazu benötigen wir die Stimmen von lediglich 100 Mitgliedern. Und sicherlich werden dann auch noch andere Themen zur Sprache kommen. Die Auskünfte auf der JHV 2011 waren ja wirklich mehr als unbefriedigend und die verantwortlichen Personen waren nicht wirklich auskunftsfähig. In unseren Augen ebenfalls der Verantwortungsbereich der von dir kritisierten Person.
    Leider wird so eine Veranstaltung natürlich mit unnötigen Kosten für den Verein verbunden sein, was wir gerne verhindert hätten.
    Vielleicht wird die NOZ ja noch darüber berichten. Auf dem Platz passiert ja zur Zeit leider wetterbedingt nicht allzu viel und die Sportseiten müssen ja auch gefüllt werden. Wir stehen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung, aber eigentlich ist der Vorgang ja recht detailliert beschrieben, so dass lediglich eine Antwort des Vereins aussteht. Vielleicht hat HP ja einen besseren Draht zu Ralf Heskamp.

  • Leider ist das der normale Gang der Dinge beim VfL. Ignorieren, totschweigen, verwundert reagieren bei Kritik! Nur mal so als Denkhilfe; normales Famieliennettoeinkommen 1800.-€ bis 2300.-€ (halte ich für realistisch). Innerhalb eines Monats kommen 2 Dauerkarten (Fanverbandsbonus) + Familienbeitrag = ca. 860.-€ !!!!!!!!! da bekommt der Satz “Alles für Osna, für Lila Weiss” ne ganz andere Bedeutung oder?
    Bei den Gehaltsstufen eines Fussballers oder im Management kein Thema.
    Für den normalen Arbeiter interessiert sich leider keiner im Verein. Bei sozial schwächer Gestellten hört es dann ganz auf. Einmal den Eintritt gegen irgendeinen peinlichen Gegner umsonst, ist da auch keine Lösung. Ein volksnahes Konzept wäre wünschenswert, oder?
    Aber: Nur bei Krisen beruft man sich auf den Zusammenhalt der Region.
    Ergo: Zahlen-glücklich sein-Maul halten-jubeln- dem Managment dankbar sein = guter VfL-Fan
    NfdV Ares

  • @Ares:
    Und genau dafür bzw. dagegen hilft nur: NfdV.

    Oder um es nach Heinz Erhardt-Art zu formulieren:

    Was wär…ich, der VfL…

    Was wär ein Apfel ohne -sine
    was wären Häute ohne Schleim,
    was wär die Vita ohne -mine,
    was wär’n Gedichte ohne Reim?

    Was wär das E ohne die -lipse,
    was wär veränder ohne -lich,
    was wär ein Kragen ohne Schlipse,
    und was wär ich bloß ohne dich? (dem gemeinen Fan)

  • Warum sich die VF so wenig um die Belange des “Fußvolks” kümmert, kann man nur mutmaßen. Eine Vermutung von mir ist, das sie im Moment viel größere Probleme haben und dem Verein das Wasser viel höher steht,als öffentlich zugegeben. Ein Hinweis darauf ist für mich die drastisch eingeschränkten Öffnungszeiten des Fanshops am Stadion. Hoffen wir, das es im Herbst überhaupt noch was abzustimmen gibt und die Vf den Verein bis dahin nicht schon komplett gegen die Wand gefahren hat….

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